Dorotea hat sich hier mittlerweile recht gut eingelebt und zwischenzeitlich unsere Jungs ganz schön unter ihre kleinen Pfötchen gehabt. Aber Thor und Einstein wehren sich nun gegen die kleine Kröte, weil sie genau wissen, dass wir ihr Verhalten nicht dulden.
Wir haben angefangen mit dem kleinen Wirbelwind zu arbeiten, da sie teilweise doch sehr hoch dreht. Dazu hab ich den Klicker rausgekramt. Es macht ihr wahnsinnig Spaß und sie ist auch wesnetlich ruhiger, wenn ich mit ihr regelmäßig arbeite.
Und den ersten großen Erfolg haben wir auch schon: Heute ist Dorotea den zweiten Tag stubenrein.
Draußen lernt sie gerade, dass sie, wenn sie das Ende der Leine erreicht hat, zurück kommen und sich hinsetzen soll und die letzten beiden Tage haben wir mit einem Bekannten gearbeitet. Sie ist bei Fremden sehr scheu und zurückhaltend und will sich gar nicht anfassen lassen. Heute waren wir schon soweit, dass sie auf ihn freudig zugegangen ist. Klar, er hatte schließ0lich Würstchen dabei! Er darf im Moment nur knieen und sie nur mit dem Handrücken unterm Hals und an der Brust streicheln, alles andere geht noch nicht, aber wir wollen es ja auch nicht übertreiben. Wichtig ist halt, dass sie nicht sofort den Rückwärtsgang einlegt, wenn wir irgendwann mal Besuch für sie bekommen.
Abends wird dann, wenn ich sie füttere, nochmals kurz gearbeitet und dann werden Sitz und Platz gefestigt.... sie hat ein sehr großes Potenzial für allerlei Unsinn, den man ihr beibringen kann, weil sie die Ambitionen dafür schon mitbringt.
Manchmal springt sie z.B. um mich herum und zieht dabei ihre Ober- und Unterlippe nach oben bzw. unten, so dass es aussieht, als ob sie grins. Vielleicht kriegt man sie so konditioniert, dass sie das irgendwann auf Kommando macht.
Leider hat sie aber auch einen kleinen Sturkopf und testet immer wieder aus, wie weit sie gehen kann. Wie gut, dass wir da schoin Übung drin haben und uns nicht auf der Nase rumtanzen lassen.
Sie ist ein wahrlich netter, kleiner Hund, der aber nichts für Couchpotatos ist!