Ha, ich habs endlich mal geschafft meinen kleinen Roborowski-hamster "Salzstreuer" vor die Linse zu kriegen!
Und da isser...
Ob ich da hinten nochmal gucken soll, obs was zu fressen gibt?
Oh, hallo!!! Ich mag fotografiert werden!
Große Kulleraugen!
Bisschen Schüchtern!
Thor und Einstein kommen beide aus dem Tierheim "Esperanza Animal" in Palencia/Spanien. Dieses war bis 2009 eine Perrera, also eine Tötung, wurde von dem Verein übernommen und dann in ein Heim für herrenlose Hunde und Katzen umgebaut.
3 Jahre lang haben sich die Tierschützer vor Ort bemüht, doch reichten die Finanzen hinten und vorne nicht, so dass sich in dieser Zeit Schulden angesammelt haben.
Die Stadt Palencia (Eigentümer des Tierheimes, EA verwaltet es lediglich) hat nun dem Unterfangen einen Riegel vorgeschoben und zum 01.09.2011 einen neuen Verein zur Verwaltung eingesetzt.
Dieser hat keinen guten Ruf und die größten Befürchtungen bestehen darin, dass die Tötung wieder aufgenommen werden könnte.
Ich habe die letzten 4 Wochen alles mögliche versucht, habe Emails geschrieben, habe bei wkw eine Gruppe eröffnet, habe Foren mit Beiträgen zugekleistert, doch war die Resonanz diesem Tierheim zu helfen gleich null..... nichtmal alte Handtücher sind dabei rumgekommen!
Aber es ist nicht alles..... wenn ich schon niemanden dazu bewegen kann in irgend einer Art und Weise zu helfen, dann helfe ich. Und wenn alles gut geht zieht hier am 03.09. ein zweiter Pflegehund ein.....
Wir sind gespannt......
Seit letzter Woche haben wir einen neuen Mitbewohner. Ein kleiner Roborowsi-Hamster (er ist der kleinste Hamster der Welt) hat hier ein neues zu Hause gefunden und bewohnt nun das 50x100cm Aquarium im Wohnzimmer, ganz zur Freude von Lucas und Thor, die Abends nun davor sitzen und Hamster-TV gucken.
Der kleine ist absolut niedlich, wenn er durch sein zu Hause flitzt, sich die Backen mit Kolbenhirse vollstopft oder die beiden Hunde ärgert, weil er genau weiß, dass die nicht rein kommen können.
Gestern bekam er ein paar Blatt Klopapier, um damit sein Häuschen bzw. die Röhren zu stopfen. Erst fand er (ich glaub eher, es ist eine sie, aber da das Tierchen nicht handzahm ist und sowieso einzeln gehalten werden muss, ist mir das ziemlich egal) es unheimlich, aber Neugierde siegt!
Sehr sehr toll.... und wenn ich irgendwann mal eine Kamera in die Hand bekomme, mit der ich gute Innenaufnahmen machen kann, gibts auch Fotos!
Vorhin kam im ZDF ein Bericht über Wanderfalken, die in der St. Michael und St. Gudula Cathedral in Brüssel/Belgien brüten.
Die Vögel haben 4 Webcams, sehr nett, da vor einigen Tagen Junge geschlüpft sind:
http://www.peregrinefalcons.be/
Ich hab vor einiger Zeit hier im Blog mal geschrieben, dass ich dagegen bin Tiere aus dem Ausland her zu holen, zumal es in unseren Tierheimen genügend Vierbeiner gibt, die ein neues zu Hause suchen. Ich habe auch geschrieben, dass man den Leuten nicht die Verantwortung abnehmen sollte, indem man ihre Tiere her holt.
Ich MUSS diese Aussage nun revidieren.
Ich habe festgestellt, dass etliche sogenannte Tierschützer in Deutschland, gerade in den Tierheimen ihrer Arbeit viel zu ernst nehmen und oftmals Entscheidungen treffen, die angeblich zum Wohle des Tieres ist. So kann ich es z.B. nicht verstehen, dass man einer arbeitenden Person keinen Hund vermitteln möchte, da er ja am Tag x Stunden alleine ist. Nur zur Erinnerung: Die meisten Tierheime halten ihre Hunde im Zwinger oder in kleinen Ausläufen, es stinkt, es wird gebellt und üblicherweise geht ab und an mal jemand Gassie und sonst ist nur jemand da, wenn der Zwinger gereinigt wird, es Futter gibt oder der Tierarzt auf der Matte steht. Dh. wenn dann am Tag sich jemand mal 2-3 Stunden wirklich um den Hund im Heim kümmert, dann ist das viel! Ergo ist dieser Hund dann über 20 Stunden auf sich alleine gestellt! Aber einer arbeitenden Person, die 10, 12, 14 oder sogar mehr Stunden für den Hund da ist, darf keinen Hund halten? Verdrehte Welt.
Dann habe ich es nun schon zweimal erlebt, dass Katzen nicht vermittelt wurden, weil die Wohnung zu klein war.
Fall 1: Eine Dame hatte sich entschlossen zwei ältere Katzen aus dem Tierheim zu holen. Als es zum Vermittlungsgespräch kam, erzählte sie, dass ihre Wohnung 45qm hätte. Das wäre natürlich für zwei Katzen viel zu wenig, hieß es dann. Na dann würde sie eine nehmen? Nein, die Katzen würden nur paarweise vermittelt.
Fall 2: Ein Verein aus Hessen vermittelt seine Katzen nur in Wohnungen ab 80qm. Wer hat so etwas?
Mal davon ab, dass die Katzenflut mittlerweile überhand nimmt und im Tierheim teilweise 6 Katzen auf 15qm wohnen!
Mal ganz ehrlich: Auch eine 80qm-Wohnung kann ganz schön langweilig für eine Katze sein, wenn sie nicht entsprechend dem Wesen des Tieres ausgestattet ist! Eine 45qm-Wohnung kann ein Paradies für eine Katze sein, wenn sich der Halter wirklich dafür interessiert, was sein Tier braucht!
Aber nun zurück ins Ausland:
Besonders Italien, hier Apulien, ist für seine zahlreichen Tierheime bekannt, die eher Sammellager sind. JEDER kann dort einen Antrag stellen ein Tierheim zu eröffnen. Die Gemeinden müssen für die Hunde zahlen und derjenige, der das wenigste Geld für die Versorgung der Tiere haben möchte, bekommt meist den Zuschlag, es sei denn es wird untereinander in der Stadtverwaltung geklüngelt.
Es werden 1,60 bis 5€ pro Tier PRO TAG!!!! gezahlt, ABER niemand prüft, ob das Geld wirklich dafür genutzt wird, um die Tiere zu versorgen. Und oftmals fließt das Geld in die Taschen der Lager-Eigentümer. Die Hunde werden nur selten gefüttert, bekommen kein frisches Wasser, die Zwinger werden nicht gereinigt, Krankheiten und Verletzungen nicht behandelt, ABER! die Tiere dürfen auch nicht sterben, da sie sonst kein Geld mehr in die eigene Tasche wirtschaften!!!!! Und eine Vermittlung wie bei uns in Deutschland gibt es schon gar nicht!
Ein Hund kommt entweder dort raus, wenn er tot ist, oder wenn es eine tragende Hündin ist, denn das Straßenhundeproblem muss ja weiter bestehen bleiben, damit die Notwendigkeit dieser Heime gesichert ist!
Mittlerweile haben sich etliche Organisationen zusammen geschlossen, damit diese Lager geschlossen bzw. umstrukturiert werden. Mehr Infos dazu gibt es auf http://cicto.org/
Aber auch in Russland herrschen schlimme Verhältnisse. In einem Land, wo es entweder arm oder reich gibt, stehen die Tiere ganz hinten an. Die Straßenhunde werden dort überfahren, erschlagen, erschossen, vergiftet, ertränkt, oder sie verhungern oder erfrieren (die Tage waren es dort schon -22 Grad nachts!)......
Das sind nur zwei Beispiele von unzähligen, warum Auslandstierschutz wichtig ist!
Heute kam hier ein Brief reingeflattert von Tasso.
Tasso ist ein Haustierregister, bei dem Tierhalter ihre Lieblinge kostenlos anmelden können. Hundehalter bekommen dann z.B. Marken für das Halsband. Sollte nun der Hund weglaufen, hat der Finder die Möglichkeit sich bei Tasso zu melden. Diese dort nehmen dann Kontakt auf mit dem Halter.
Sollten Tiere für längere Zeit verschwinden werden sogar Plakate mit Suchmeldungen gedruckt.
Tasso ist sinnvoll, vor allem, da ist in vielen Bundesländern Deutschlands zwar eine Pflicht zur Chippung von Hunden gibt, an die aber keinerlei Registrierung gebunden ist.
Die Hunde werden also nur für das Ordnungsamt (also für die Hundesteuer) gekennzeichnet, NICHT aber in einem der Haustierregister, wie z.B. Tasso, gemeldet.
Wie gesagt, ich kann jedem Tasso nur empfehlen:
-Es ist kostenlos
-Die Tassomitarbeiter sind rund um die Uhr verfügbar
-Hundehalter bekommen eine Marke fürs Halsband
-Es werden Flugzettel gedruckt
-Tasso unterstützt andere Projekte
Tasso gibt es hier:
http://www.tasso.net/
Und nochwas: Es geht auf Weihnachten zu. Die Mitarbeiter von Tasso freuen sich sicherlich über eine kleine Spende, denn nur dadurch wird deren ganze Arbeit finanziert!
Mit zwei Katern und zwei Hunden erlebt man ja allerhand... hier mal der ganz alltägliche Irrsinn bei uns zu Hause:
Die Kater Plüsch und Snorre sind zwar Katzen, aber irgendwie hat ihnen noch nie jemand gesagt, dass sie damit wasserscheu sein sollten. So hängen sie schon mal unter dem Wasserhahn, stecken den Kopf ins Klo oder kommen mit duschen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie selber glauben keine Katzen zu sein. So hat Snorre letztens im Hundekorb geschlafen, während Plüsch das Aquarium bevorzugt.
Gina tut Dinge, sie sie nicht soll, und darf Dinge, die sie nicht tut: Zum kuscheln kommt sie nicht auf die Couch, aber wenn sie auf Katzenjagd ist schon.
Dann hat sie gestern festgestellt, dass sie unter die Schlafcouch passt, aber im gleichen Augenblick, wo sie unten drunter war, dass sie nicht mehr raus kommt.
Und zum guten Schluss leidet Thor noch an Geschmacksverkalkung, denn er zieht mein Handyladegerät einem Büffelhaut- oder Jumboknochen vor. Wie gut, dass ich das Handy gestern noch geladen habe, so habe ich jetzt ein paar Tage Zeit, mir ein neues Ladegerät zu holen. Andererseits hätte er es aber wohl nicht zwischen die Zähne gekriegt, hätte ich mein Handy gestern nicht aufgeladen und danach das Ladekabel auf der Couch liegen lassen.
Katerkunst (so siehts aus, wenn ein Kater mit der Küchenrolle spielt)
Katerpfotenknoten
Thor im Schnee
Am Wochenende habe ich eine Bekannte besucht.
Idun leitet die Igelburg in Mossautal, wo sie in Not geratene Igel aufnimmt und aufpäppelt.
Sie und ihr Mann wohnen in einem riesigen Haus, in dem sie den Garten, die erste Etage und den Dachboden ganz den Igeln überlassen.
In der ersten Etage befindet sich das Büro des Vereins, wo alle ankommenden Igel und deren Finder erfasst werden. Außerdem gibt es hier eine große Futterküche, eine Vorratskammer, den Waschraum und die Krankenstation, in die jeder Igel erst einmal einzieht.
Ich hatte das Glück, dass genau das während meines Besuchs passierte: Eine Mutter und ihre Tochter brachten ein Igelchen. Idun sah sich das Tier an, stellte fest, dass es dehydriert und viel zu klein für den nahen Winter war, was die Waage mit 219Gramm bestätigte. Igel sollten jetzt mind. 550, besser noch 600 Gramm auf die Waage bringen, damit sie gut durch den Winter kommen. Also wurde eine Quarantänebox eingerichtet (auf den Boden kommen Zeitungen, außerdem ein mit Papierstreifen gefüllter Karton als Häuschen, gefüllter Futter- und Wassernapf) und so zog die kleine Kathy (den Namen hatte sie von der Tochter nach der Geschlechtsbestimmung bekommen) in der Igelburg ein.
Dann gings ab ins Büro, wo die Personalien der Finder aufgenommen wurden. Diese sind wichtig, denn der Igel soll, wenn er wieder fit ist, dann wieder dort ausgewildert werden, wo er gefunden worden ist.
Den Findern selber entstehen keine Kosten durch die Abgabe, allerdings sind Spenden, die auch von der Steuer abgesetzt werden können, da die Igelburg ein gemeinnütziger, förderungswürdiger Verein ist, gerne gesehen, denn ein Igel kostet pro Tag ca. 1,50€.
Später wurde mir noch alles gezeigt: In den Außengehegen saßen Igel, die schon groß genug waren den Winter im Freien zu verbringen, daneben gab es ein Häuschen, indem einige Frettchen und ein Steinmarder leben. Außerdem wohnen in der Igelburg 13 Katzen.
Auf dem Dachboden, der nicht isoliert ist, wohnen weitere Igel in großen Kleintierkäfigen.
Auch hier wird überwintert, da die Temperaturen dort oben unter 0 sinken können. Die Käfige sind ebenfalls mit Zeitungspapier und einem Kartonhäuschen ausgestattet. Wenn es kalt genug ist werden sie zusätzlich mit einem Spannbettlaken eingedeckt, damit es keinen Luftzug gibt. Dort kommen also die Igel hin, wenn sie mit 600 Gramm schwer genug sind und die Krankenstation verlassen können, es aber draußen schon zu kalt ist. Spätestens wenn die Nachttemperatur regelmäßig unter 5 Grad fällt ist es nicht mehr ratsam einen Igel auszuwildern.
Die Igelburg mit seinen derzeit knapp 60 Igeln ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Weitere Informationen gibt es hier:
Igelburg-Mossautal.de
Wie schnell doch so zwei Fellknäuel groß werden.....
Plüsch und Snorre sind wahnsinnig gewachsen und man merkt bei beiden, dass die Kinderzeit nun vorbei ist. Es wird zwar immer noch quer durch die Bude getobt, aber es ist wesentlich ruhiger, als noch zu Anfang. Und am liebsten sind die beiden eh dort, wo ich bin.... jetzt gerade ist es der Platz zwischen PC-Tastatur und Wand.... schaut selbst:
Plüsch
Snorre (da hat sich Plüsch fett gemacht, also ist er auf die Tastatur ausgewichen!)
Gemeinsames Kuscheln
Die beiden suchen immer noch ein neues, liebevolles zu Hause, wo sie zusammen bleiben können. Mittlerweile sind sie komplett durchgeimpft. Das nächste, was nun ansteht, ist die Kastration.